Derzeit in der Werkstatt: Blüthner Flügel von 1885


Derzeit untertrockne ich den Resonanzboden, um ihm nach der Reparatur der Risse wieder neue Spannung zu geben. 


Die Stege befinden sich in einem sehr ordentlichen Zustand, wenn man bedenkt, dass der Flügel schon 137 Jahre alt ist. Das würde man sich als Klavierbauer auch von vielen jüngeren Instrumenten wünschen.

Die Hammerköpfe werden neu befilzt, die Klaviatur gereinigt und lose Beläge neu mit weiß eingefärbtem Warmleim verleimt. Nach dem Säubern erfolgt dann das Polieren.

Dämpferfilze (hier noch in rot garniert, später ist Blüthner dann komplett auf die blau umgestiegen) werden komplett erneuert. Im Bild die Dämpfung, fertig poliert, originaler roter Filz, aber ohne Dämpferfilz.

Auf Kundenwunsch bekommt die ziemlich ramponierte Tastenklappe einen neue Schellackpolitur in schwarz, Zwischenstand, noch nicht fertig poliert.

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